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Gefühle und Emotionen sowie Stress neu verstehen und konstruktiv begleiten“ Zum Aufbau von innerer Sicherheit, sozialer Kompetenz und emotionaler Reife

Stress, Gefühle und Emotionen sind sehr eng miteinander verwoben, viele Prozesse

laufen in unseren Klientinnen sowie Klienten und auch in uns selbst sehr unbewusst und nicht selten

aneinander (Klienten untereinander, aber auch zwischen Klient und Personal) gekoppelt

ab und beeinflussen den pädagogischen Alltag. Ziel ist ein bewusster und hilfreicher Umgang mit diesen grundlegenden Aspekten unseres Menschseins für ein gelingendes

und verbundenes Miteinander unter professioneller Begleitung

 

In dieser Fortbildung erhalten die TN:

- einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise unseres autonomen

Nervensystems, das im unbewussten stets nach Sicherheit und Gefahr die Umgebung bewertet und darauf autonom reagiert. Sie lernen, was eine sichere Umgebung und ihr eigenes Befinden im Umgang mit den Klientinnen und Klienten ausmacht, wie Sie für Ihre Klienten, aber auch für sich, Unsicherheit mittels sehr einfacher

Möglichkeiten und konkreten Übungen reduzieren und Stress im Körper für sich und für ihre Klientinnen sowie Klienten regulieren können, um pädagogische Situationen im Alltag

sinnvoll und hilfreich begleiten zu können. Denn erst wenn sich alle Beteiligten

sicher genug fühlen, können weitere pädagogische Angebote und Lernen stattfinden.

- Die TN lernen anhand der Grundgefühle (Freude, Wut, Trauer, Angst und Scham),

die Gefühlskräfte und deren Schattenaspekte kennen. Die Gefühlskräfte werden

hierbei über die eigene Interpretation, das eigene Spüren und in Verbindung gehen exploriert und als wichtiger Kompass im Leben sowie als Grundlage zum Fördern sozialer Kompetenz und emotionaler Reife kennengelernt. Die TN üben

neben dem Kontakt zu ihren eigenen Gefühlen, Gefühle bei anderen hilfreich und professionell zu begleiten. Die Schattenaspekte der Grundgefühle werden durch das gezielte Reflektieren von Absolutheitsansprüchen und deren

zugrundeliegenden Bedürfnissen betrachtet. Je nach Entwicklungsalter der Klientinnen wie Klienten können auftretende Bedürfniskonflikte im Kontext der Gefühlskräfte pädagogisch als wertvoller Weg zum Ausbilden sozialer Kompetenzen genutzt werden.

- Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt im Umgang mit Gefühlen und Emotionen ist

die bewusste Auseinandersetzung mit emotionalen Altlasten, die sich durch

nicht gefühlte (verdrängte) Gefühle in uns und in unseren Klienten anstauen. Spontane emotionale Entladungen bei Klientinnen sowie Klienten können besser erkannt und

begleitet werden und die Möglichkeit gezielter emotionaler Entladung wird kennengelernt mit dem Ziel, soweit möglich eine Routine für emotionale Hygiene zu etablieren, damit es zu weniger Spannungen und unkontrollierten Entladungen im Alltag kommt.


DozentenInnen

Lederle, Sina

Sina Lederle

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Termine

Termin Uhrzeit
Mi., 13.10.2027 10:00–17:30 Uhr
Do., 14.10.2027 09:00–16:00 Uhr