Prader-Willi-Syndrom - Vertiefungsmodul Neuropsychologie, Kinaesthetics und Sensorische Integration

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ab 21. Januar 2020 1 x 09:30 Uhr, 2 x 09:00 Uhr

Kursnummer for.c1
Dozenten Dr. Hubert Soyer
Dr. Norbert Hödebeck-Stuntebeck
Kursleitung Klaus Settele
erster Termin Dienstag, 21.01.2020 09:30–18:00 Uhr
letzter Termin Donnerstag, 23.01.2020 09:00–16:30 Uhr
Anmeldeschluss 08.12.2019
Kosten
Kursbeitrag 320,00 EUR
Tagungspauschale 72,00 EUR
392,00 EUR

362,00 EUR (ermäßigt)

zubuchbare Optionen
Übernachtung und Halbpension während des Kurses 100,00 EUR

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Ort

Schloss Fürstenried
München
Tagungsraum

Hinweis Anmeldung unter: www.pws-id.de
Kooperation mit dem PWS-Institut Deutschland

Kursort

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Neuropsychologische und neurophysiologische Grundlagen beim Prader-Willi-Syndrom


Unter dieser Thematik geht es darum, eine Vorstellung von der Beziehung zwischen dem Gehirn und dem Verhalten zu bekommen.

Grundlegende Einblicke in neuroanatomische, neurophysiologische und neuropsychologische Gegebenheiten des Gehirns bilden die Basis, die Art und Weise zu erklären, wie die Gehirntätigkeit sich in beobachtbarem Verhalten ausdrückt und welche Besonderheiten z. B. in Bezug auf Lernen, Emotionen, sensorische und motorische Funktionen zu Tage treten, wenn ein Prader-Willi-Syndrom vorliegt.

Insbesondere eine gestörte Funktion des Hypothalamus spielt für all diese Aspekte beim Prader-Willi-Syndrom eine entscheidende Rolle.

Kinaesthetics und Sensorische Integration als methodische Ansätze beim Prader-Willi-Syndrom

Die genetisch bedingte Hypotonie beim Prader-Willi-Syndrom ist neben dem mangelnden Sättigungsgefühl und den damit zusammenhängenden Problemen in Bezug auf die Ernährung die zentrale Beeinträchtigung.

Für die meisten von uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir im Alltag über die Kompetenz verfügen, uns gezielt und angepasst an die jeweilige Situation bewegen zu können. Genau diese Kompetenz ist ein zentraler Faktor unserer Lebensqualität, der beim PWS grob- wie feinmotorisch beeinträchtigt ist. Ein zentrales Ziel von Kinaesthetics ist es, dass Menschen lernen können, ihre individuelle Bewegungskompetenz zu entwickeln. Kinaesthetics bietet die Möglichkeit den Zusammenhang zwischen der eigenen Bewegungskompetenz eines Menschen und seiner Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung aktiv in der Praxis zu bearbeiten. Im Kurs beschäftigen wir uns mit den Konzepten Interaktion (Beziehungsgestaltung über Berührung und Bewegung), Funktionale Anatomie (Kontrolle des Gewichtes in der Schwerkraft), Menschliche Bewegung (Potenzial von Bewegungsmustern), Anstrengung (Unterstützen von Selbstständigkeit und Wirksamkeit) und Menschliche Funktion (Verstehen alltäglicher Aktivitäten).

Durch gezielte Bewegungserfahrungen und das Einordnen dieser mit dem Wissen zu Kinaesthetics ist es im Rahmen bedeutsamer Aktivitäten für Menschen mit PWS möglich, diese im Sinne der Sensorischen Integration zu integrieren. Diese Integration ermöglicht ein Erleben von Selbstwirksamkeit bei dem PWS-Betroffenen sowie ein aktives und konstruktives Gestalten von Interaktionen aus Sicht der MitarbeiterInnen und/oder Angehörigen. Dies führt zu Stressabbau in der Beziehungsgestaltung. Es entwickelt sich beidseits eine Empathie zu sich selbst.

Dr. Hubert Soyer Dipl-Pädagoge, Dipl.-Psychologe


Dr. Norbert Hödebeck-Stuntebeck Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor

Kurstermine

# Datum Uhrzeit
1. Di., 21.01.2020 09:30–18:00 Uhr
2. Mi., 22.01.2020 09:00–18:00 Uhr
3. Do., 23.01.2020 09:00–16:30 Uhr

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